Moderne Autos sind mit einer Reihe von Kameras und Sensoren ausgestattet, die Sicherheits- und Fahrassistenzsysteme unterstützen – wie die Rückfahrkamera, den Totenwinkelassistenten, die adaptive Geschwindigkeitsregelung und die Parksensoren. Im Winter werden diese Optiken jedoch schnell durch Schnee-, Eis- und Kondenswasserbildung, aufspritzendes Streusalz und Schlamm beeinträchtigt. Bereits eine dünne Schmutzschicht oder ein einzelner Wassertropfen kann die Bilderkennung stören, was zu Fehlermeldungen, verminderter Leistung oder – im schlimmsten Fall – zum Ausfall eines Sicherheitssystems führen kann. Daher ist es im Winter keineswegs überflüssig, die Sensoren und Kameras besonders im Auge zu behalten und regelmäßig zu reinigen.
Viele Autofahrer sind sich nicht bewusst, dass die Linsen der Kameras und die Gehäuse der Sensoren oft mit speziellen Beschichtungen versehen sind, wie einer oleophoben Schicht, die Schmutz und Fett abweist. Im Winter werden diese Beschichtungen zusätzlich durch aggressive Chemikalien in Scheibenreinigern, Enteisern oder Reinigungsmitteln auf Basis von Alkohol und Ammoniak belastet. Solche Stoffe können die Beschichtung angreifen, wodurch die Linse schneller beschlägt, schmiert oder verkratzt. Daher ist es unerlässlich zu wissen, wie Sie Ihre Kameras und Sensoren sicher und effektiv reinigen, ohne die empfindlichen Oberflächen zu beschädigen.
Glas- und Allzweckreiniger enthalten oft Alkohol, Ammoniak oder andere Lösungsmittel, die zwar schnell verdunsten, aber auch aggressiv gegenüber den schützenden Beschichtungen auf Linsen und Sensoren sind. Diese Chemikalien können die oleophobe oder entspiegelnde Schicht angreifen, wodurch die Klarheit abnimmt und die Oberfläche anfälliger für Fingerabdrücke, Kondenswasser und Schmutz wird. Zudem hinterlassen alkoholhaltige Mittel häufig Streifen auf modernen Displays und Linsen, was im Winter durch die niedrigen Temperaturen und den Kontrast zur Umgebung noch verstärkt wird.
Verwenden Sie stattdessen ein mildes, alkoholfreies und biologisch abbaubares Reinigungsmittel, das speziell für empfindliche optische Oberflächen entwickelt wurde. Ein gutes Beispiel ist Magic Cleaner (12,90 €), ein alkoholfreier und biologisch abbaubarer Reiniger für Bildschirme, Brillen, Glas und Linsen. Das Produkt ist pH-neutral, hinterlässt keine Streifen und wirkt antistatisch, sodass sich Staub und Schmutz weniger leicht anlagern. Da es keine aggressiven Chemikalien enthält, ist es für alle Arten von Beschichtungen sicher, einschließlich der empfindlichen Schichten auf Autosensoren und Kameras. Halten Sie stets ein separates, sauberes Mikrofasertuch bereit; verwenden Sie keine Papiertücher oder rauen Materialien, die Mikrokratzer verursachen könnten.
Die Reinigung Ihrer Autosensoren und Kameras muss keine komplizierte Aufgabe sein, erfordert aber eine sorgfältige Ausführung. Befolgen Sie diese Schritte für eine sichere und effektive Reinigung:
Wiederholen Sie diesen Vorgang wöchentlich oder öfter, wenn viel Spritzwasser, Salz oder Schnee auf der Straße liegt. Je regelmäßiger Sie reinigen, desto weniger hartnäckige Ablagerungen können sich bilden.
Vorbeugen ist besser als Reinigen, besonders in einer Jahreszeit, in der das Wetter schnell umschlagen kann. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten reduzieren Sie die Häufigkeit der Reinigungsvorgänge und verringern die Wahrscheinlichkeit, dass Sensoren oder Kameras Ihre Fahrassistenzsysteme stören.
Trotz guter Pflege kann es im Winter vorkommen, dass Sensoren oder Kameras vorübergehend ausfallen – durch Eisbildung, Kondenswasser oder extreme Verschmutzung. Moderne Autos zeigen dann oft eine Warnung im Armaturenbrett an, zum Beispiel „Kamera blockiert“ oder „Parksensoren nicht verfügbar“. Reagieren Sie darauf, indem Sie Folgendes überprüfen:
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