Fett, Fingerabdrücke und Staub: Welches Tuch verwenden Sie wofür auf Glas, Bildschirm und Linse?
13.09.2026 · 5 min read · own

Fett, Fingerabdrücke und Staub: Welches Tuch verwenden Sie wofür auf Glas, Bildschirm und Linse?

eigenBildschirmpflegeGlasreinigungAnti-BeschlagLinsenpflegestreifenfrei

Warum das Tuch wichtiger ist als dein Bildschirm

Du kannst noch so ein gutes Reinigungsmittel haben – mit dem falschen Tuch machst du es trotzdem schmutzig oder verletzlich. Glasscheiben, Brillengläser und Linsen haben nämlich dünne, weiche Beschichtungen: eine Antireflexschicht, eine schmutzabweisende Deckschicht, manchmal eine Antifett-Schicht an der Innenseite. Diese Schichten funktionieren einwandfrei, halten aber harten Fasern, Flusen oder Sandkörnern nicht stand, die du trocken hin und her reibst. Ein Tuch ist also kein Detail. Es entscheidet, ob du Fett entfernst oder es verteilst, ob du Staub aufnimmst oder verschiebst, und ob dein Glas nach einem Wisch streifenfrei ist oder einen Schleier hinterlässt.

Drei Arten von Schmutz, drei verschiedene Vorgehensweisen

Bevor du ein Tuch nimmst, ist es hilfreich zu wissen, was eigentlich auf der Oberfläche liegt. Fett, Fingerabdrücke und Staub verhalten sich völlig unterschiedlich.

Eine Faustregel, die vielen hilft: ein Tuch nass, ein Tuch trocken. Das nasse Tuch löst Fett und Ablagerungen, das trockene Tuch nimmt die verbleibende Feuchtigkeit und die letzten Streifen weg.

Welches Tuch gehört zu welcher Oberfläche?

Brillengläser und Linsen

Verwende ein sauberes, feines Mikrofasertuch mit hoher Faserdichte oder ein Mikrofasertuch, das speziell für die Optik hergestellt wurde. So ein Tuch nimmt Fett in der Faser auf und hinterlässt keine Flusen. Für Linsen gilt: zuerst mit einer Linsenflüssigkeit oder einem Linsentuch gemäß den Anweisungen deines Optikers reinigen, danach erst trocken nachwischen. Hauch eine Linse nicht an, um sie feucht zu machen; dabei überträgst du trotzdem Fett und Bakterien aus deinem Mund.

Handy, Tablet, Laptop und Monitor

Bildschirme profitieren am meisten von einem weichen Mikrofasertuch ohne raue Ränder oder Etiketten. Falte das Tuch in Viertel, sodass du immer eine saubere Fläche verwendest und den Schmutz nicht zurückwischst. Arbeite in Bahnen von oben nach unten. Für die Bildschirmränder und die Kamera an der Oberseite kannst du eine etwas feuchtere Ecke des Tuchs verwenden, denn dort sammelt sich Fett. Sprühe nie direkt auf den Bildschirm; gib das Mittel auf das Tuch und halte Flüssigkeit von Fugen, Lautsprechern und Tastaturen fern.

Fenster, Spiegel und Glas

Hier darfst du ein kräftigeres Mikrofasertuch verwenden oder ein Glasfasertuch im Waffelmuster. Für gröberen Schmutz, etwa Staub auf einem Fensterrahmen oder einem Gartentisch, kannst du zuerst ein separates, gröberes Tuch nehmen und danach mit einem sauberen Mikrofasertuch nachwischen. Halte diese beiden Tücher getrennt: Ein Tuch, das Sand oder Gartenerde aufgenommen hat, willst du nie mehr auf einem Bildschirm oder einer Brille verwenden.

Kameras, Ferngläser und Sonnenbrillen mit Beschichtung

Behandle diese wie Optik, nicht wie Haushaltsglas. Ein weiches Mikrofasertuch plus ein alkoholfreier Reiniger ist hier der sichere Weg. Vermeide Papiertaschentücher und Küchenpapier, und poliere nicht auf einer Linse, die noch Sand enthält.

Für alle diese Oberflächen gilt: ein alkoholfreier, biologisch abbaubarer Reiniger wie Magic Cleaner (magiccleaner.nl) hinterlässt ein antistatisches, streifenfreies Finish, wodurch sich Staub weniger schnell wieder festsetzt und du seltener putzen musst.

Warum von Baumwolle, Küchenpapier und alten Shirts abzuraten ist

Die Versuchung ist groß: Es liegt doch ein Geschirrtuch oder ein Stück Küchenpapier in Reichweite. Trotzdem sind das keine guten Entscheidungen.

Mikrofaser funktioniert anders: Die Fasern sind extrem fein und gespalten, wodurch sie Fett und Feuchtigkeit in den Zwischenräumen der Fasern aufnehmen, statt sie zu verschieben. Das ist der Grund, warum ein gutes Mikrofasertuch auch ohne Mittel schon ziemlich weit kommt und mit einem Reiniger wirklich streifenfrei wird.

Tücher waschen: So bleiben sie brauchbar

Ein schmutziges Tuch ist kein Reinigungstuch. Wasche Mikrofasertücher getrennt von Baumwolle und Frottee, damit keine Flusen in die Fasern gelangen. Verwende keinen Weichspüler und kein Waschmittel mit weichmachenden Zusätzen; ein normales, mildes Waschmittel genügt. Vierzig Grad sind meist genug, sechzig Grad sind bei hartnäckigem Fett möglich. Gib sie nicht mit einem Weichspültuch in den Trockner und verwende kein Bleichmittel. Lass sie an der Luft trocknen oder trockne sie bei niedriger Temperatur.

Ersetze ein Tuch, wenn es glasig wirkt, hart geworden ist, oder wenn es nach dem Waschen

Klare Sicht, jeden Tag

Magic Cleaner ist alkoholfrei und biologisch abbaubar — sicher für Bildschirme, Brillen und Beschichtungen, mit einem antistatischen, streifenfreien Finish.

Magic Cleaner kaufen →
Magic Cleaner · magiccleaner.nl